alles fängt an mit dem song - pauder, geht weiter an die ränder des klangs - presonen, um zum schluss wieder im format anzukommen - proyekkt.

 

 

 

 


 

 

 

 


Im Erdreich breitet sich Wärme mit ca. acht Metern pro Jahr aus, in vier Meter Tiefe herrscht damit genau die umgekehrte Temperaturkurve wie an der Erdoberfläche.

Das bedeutet, die Kälte des Winters trifft genau im Sommer auf den Keller, im Winter dagegen ist der Keller am wärmsten.

Man könnte meinen das Musik aus diesem Grund so oft im Keller stattfindet. Musik als Umkehrung der Jahreszeiten, Musik als Sammelbecken der vergangenen Saison. Die Sommerhits werden ja auch im Winter gemacht.

Um diese Gesetzmäßigkeit auch auf pauder anwenden zu können müsste der Keller noch etwas tiefer sein. Das Klima der vergangenen Jahre ist die Grundlage. Eine Jahreszeit für jede Strophe oder der Sommer gibt den Rhythmus vor und die Melodie entstand im Winter? Ganz klar kann man das nicht trennen aber die Jahreszeiten ja auch nicht.

Pauder‘s Keller ist der Echochamber der er nun mal ist. Das Echo kommt als Song zurück. Ein (sein) Raum in dem von dem was bleibt, Musik nach außen tritt. Das „nach außen“ ist jetzt der springende Punkt und der nächste Schritt.

pauder@myspace

pauder@presonen.com


 

 

 

 


pauder - hand aufs herz

 

 

 

 


pauder - morgenabend

 

 

 

 


pauder - bleibendes gehn

 

 

 

 


pauder - weißes licht

 

 

 

 


 

 

 

 


pre.sonen gibt dem lärm
des alltags einen raum.


ein tag, eine umgebung
oder eine situation
wird festgehalten,

in einen neuen rahmen versetzt,
um erst hörbar gemacht zu werden.


diese monotonie macht den alltag
auf sich selbst aufmerksam und somit greifbar.

aus der eigenen routine treten die sounds
in einen neuen kontext,
haben ihre eigene
geschichte und funktion hinter sich gelassen.

in seinen teilen ist der klang
die ganze zeit vorhanden.

er ist auf der strasse,
hängt in der luft,
umgibt den hörer jederzeit.

presonen pics @ flickr
send me mail
contact@presonen.com

 

 

 

 


presonen - trast

 

 

 

 


presonen - pancym

 

 

 

 


presonen - sustin

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 

 


proyekkt - batalamb

 

 

 

 


proyekkt - bunker

 

 

 

 


proyekkt - skidd

 

 

 

 


 

 

 

 


solltest du merken,

das dein leben zu einem einzigen -------------- verkommt

kann dir gesagt sein lassen,

das das - das,

von dem wir reden – und es dabei belassen –


so viele machen.

 

 

 

 


 

 

 

 


ein weißes licht, das alles löscht

ein schlag nach innen, ein tritt von außen

zufriedenheit wird weggewischt

versperrt den platz – versperrt den weg

wer über’ s glückt erhaben ist

wer über glück von haben spricht

vor allem trotzt – und dabei steht.

 

 

 

 


 

 

 

 


mmmmmmmmmmm ta, ta

den wandel erfolgreich gestalten
hat man mir mal gesagt
ist mehr von dem zu geben –

mir ist jetzt – nach – einem glas wasser
einem glas wasser

du tust die dinge,
weil du sie kannst
eine reaktion auf den umstand
ist kein zustand – nein –

für ein zuviel fehlt das gefühl – jetzt –
jede bitte wird gequält

was dir gerade als wichtig erscheint – ist richtig –
und geht doch zu weit.

 

 

 

 


 

 

 

 


vom denken


kann jetzt nicht die rede sein.


bis ich das weiß deiner augen sehen kann,


habe ich die worte in meinem ohr.


wenn wir weitermachen wie bisher,


wird dann alles wie davor?


jedes mittel ist recht


doch kriegt mich keine zahl,


wie dieser ton.


es braucht:


jetzt setzt dich hin


und halt das aus.


reiß dir deine wurzeln aus.